Levis 501 Shrink to Fit – erster Teil: Stoffkunde
Ich mag Jeans. Und ich mag Individualität. Phil, ein Freund von mir, hatte mir von Nudies Jeans erzählt, die nicht vorgewaschen ausgeliefert werden und sich so absolut an die individuellen “Tragmale” anpassen. Dazu trägt man möglichst lange eine völlig unbehandelte Jeans, bevor man diese zum ersten Mal wäscht.
Am Anfang ist die Jeans indigo blau. Der als “Raw Denim” Stoff, der für echte Jeans verwendet wird, besteht aus einem blau gefärbten und einem ungefärbten “weißen” Faden. Im langen Leben einer Jeans kommt es so dazu, dass durch Abnutzung der Oberfläche der helle Faden durchkommt. Hierdurch entstehen die typischen hellen Flächen auf den Oberflächen, an den Knien, an den Versen (wo man häufiger drauftritt) und so weiter.
Viele im Handel erhältliche Jeans werden auf verschiedene Arten vorbehandelt: So wird z.B. der typisch ausgefärbte Look an den Oberschenkeln mit Schmirgelpapier, oft auch in Verbindung mit (Chlor-)Bleiche erzielt. Beim den weitläufig bekannten “stonewashed Jeans” werden die Hosen mit speziellen Steinen mit Bleiche in Industriewaschmaschinen vorbehandelt, damit sie entsprechende ausbleichen.
Aber das ist nichts für mich. Ich will mir meine superindividuelle, weltweit einzigartige Jeans erarbeiten. Ja, erarbeiten. Es gehört schon etwas Disziplin dazu und Willenskraft, um eine Jeans möglichst mehr als hundert Mal intensiv zu tragen, bevor diese das erste Mal gewaschen wird
Nothing comes 4 free, everything has it´s price und der Weg ist das Ziel.
Wie man seien persönliche Jeans bekommt lest Ihr in Part II.
Mehr zum Thema Denim (Jeans-) Stoff findet Ihr bei Wikipedia.

Posted October 1, 2009
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